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anleitungen:richtfunkstrecken [2023/11/19 20:07] – [Mögliche Lösungen] Ersten Lösungsansatz ausgebaut epkrichi | anleitungen:richtfunkstrecken [2023/11/24 12:02] (aktuell) – [Mögliche Lösungen] epkrichi |
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Der Vorteil dieser Lösung ist, dass sie ohne besondere Konfigurationen möglich ist. Somit gibt es auch nichts, was bei einem Firmware-Update kaputt gehen kann. Der Nachteil ist natürlich, dass man mehr Geräte braucht. Wenn man beim Erstellen von Verzweigungen nicht aufpasst, kann die Topologie für batman auch seltsam aussehen und das Routing ist dann unter Umständen nicht optimal. | Der Vorteil dieser Lösung ist, dass sie ohne besondere Konfigurationen möglich ist. Somit gibt es auch nichts, was bei einem Firmware-Update kaputt gehen kann. Der Nachteil ist natürlich, dass man mehr Geräte braucht. Wenn man beim Erstellen von Verzweigungen nicht aufpasst, kann die Topologie für batman auch seltsam aussehen und das Routing ist dann unter Umständen nicht optimal. |
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| === Lösung 2 === |
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| Anstatt zusätzliche Router aufzustellen, kann man den Router auch so konfigurieren, dass er auf den LAN-Ports nicht mehr switcht. Man erstellt dann pro Richtfunkverbindung ein VLAN, welches auf dem Router nur mit einem Port und mit der "CPU" verbunden ist - Pakete, die an die CPU gehen, können von batman verarbeitet werden. Pakete, die bei der CPU ankommen und an einen anderen Router gehen sollen, werden dann auch über das passende VLAN wieder rausgeschickt. |
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| Für diese Lösung muss man allerdings die Netzwerkkonfiguration umschreiben, was nicht unbedingt updatefest ist. Wie genau das gehen kann, kann man in dem oben verlinkten Artikel von Freifunk Stuttgart nachlesen. Der Vorteil ist aber, dass die Topologie dann auf jeden Fall korrekt ist. Außerdem benötigt man nur einen Router pro Standort - denn wenn man schon an der Netzwerkkonfiguration arbeitet, kann man auch die besagten VLANs und gleichzeitig Ports mit Client-Netz konfigurieren. Man kann übrigens auch mehrere VLANs und Netze auf einen Port legen - man sollte sich nur bewusst sein, dass dadurch dann ein Flaschenhals für die Bandbreite entsteht. |
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| Hier mal ein Beispiel dazu: |
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| {{ :anleitungen:richtfunk_mehrere_standorte_4.drawio.svg |}} |
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| An Standort 2 sind mehrere Richtfunkgeräte vorhanden. Deswegen sind auf dem Router auch mehrere VLANs für Mesh-Interfaces konfiguriert. An den anderen Standorten sind die Router auch umkonfiguriert, damit sie das Mesh-Netz auf einem anderen VLAN empfangen. Normalerweise würden wir an solchen Standorten mit nur einer Richtfunkstrecke lieber noch einen Switch aufstellen, der das VLAN vorher entfernt/anbringt, damit man den Router zumindest dort nicht umkonfigurieren muss. An allen Ports mit einer "1" kann man nun APs anschließen (die 1 ist das standard-VLAN für alle Ports mit Client-Netz. Bei den bisherigen Beispielen war das nicht explizit eingezeichnet. Man kann das Client-Netz auch mit einer anderen Nummer versehen und zusammen mit den Mesh-Interfaces getagged auf einen gemeinsamen Port legen, falls man das unbedingt möchte - das spart Kabel/Ports, ist aber möglicherweise etwas komplizierter zu konfigurieren). |